Sigismund Neukomm Fantasie c-moll für großes Orchester op. 11 Scena composta per la Signora Hunnius Grand concerto pour le piano-forte C-Dur op. 12 Arianna a Naxos: Cantata a voce sola de Sig. J. Haydn Aus einer CD Kritik von Christian Vitalis, 30.10.2008: [...] In den vorausgegangenen Folgen hat sich die – auch im vorliegenden Fall von Michael Alexander Willens geleitete – Kölner Akademie den Ruf erworben, hochmotiviert bei der Sache zu sein und Interpretationen großer Klarheit und Transparenz zu bieten. Das lässt sich auf die Neukomm-Einspielung bedenkenlos übertragen; Feuer und Musizierlust gehen mit dem rauen Klang der Originalinstrumente eine überzeugende Synthese ein. Zusammenspiel und Technik sind dabei auf hohem Niveau, frische Tempi, kluge Phrasierung und markante Blechbläserakzente halten die Musik stets im Fluss und sorgen für klare Konturen. Auch die beiden Solistinnen sind eine glückliche Wahl: Die Pinaistin Riko Fukuda ist eine Expertin in Sachen historischer Hammerflügel und brilliert durch herausragende Geläufigkeit, gleichmäßigen Anschlag und große Musikalität. Sehr klar und verständlich artikuliert die Mezzosopranistin Marianne Beate Kielland (die einzige beteiligte Sängerin) mit wohlklingender Stimme die italienischen Texte; darüber hinaus weist auch sie ein weites Spektrum an musikalischem Ausdruck auf. [...]Insbesondere die Aufnahmequalität wurde bei den Vorgängerproduktion der ‚Forgotten treasures’ gelobt; das ist auch im vorliegenden Falle angebracht. Insbesondere im Mehrkanalmodus lässt die im Januar 2008 in Wuppertal entstandene Aufnahme keine Wünsche offen. Besonders hervorzuheben ist – bei mustergültiger Transparenz und Tiefenstaffelung – die absolut authentische Balance; hier wurde nichts zu Gunsten der Solistinnen künstlich an- oder hervorgehoben. Ein Lob hat auch das wieder einmal recht voluminöse Booklet verdient, das neben ausführlichen Texten auch zahlreiche Fotos und sämtliche vertonte Texte enthält. Interpretation: **** Klangqualität: ***** Repertoirewert: ***** Booklet: ****